Vorsitzender Jakobs bestätigt

Das Jahresprogramm des AMSC soll attraktiver gestaltet werden. Das gaben die Mitglieder dem Vorstand bei der Jahresversammlung mit auf den Weg.

„Beim Auf- und Abbau zum Grasbahn- und Rasenmäherrennen hat sich gezeigt, wie gut unser Verein zusammenhält“, betonte Karsten Jakobs , Vorsitzender des Auto- und Motorsportclubs AMSC , bei der Mitgliederversammlung im Clublokal „Zur Mühle“ am Freitagabend. Zum Ende der gut besuchten Versammlung wurden aber auch Stimmen laut, die für mehr Abwechslung im Jahresprogramm votierten, was sich der Vorstand zu Herzen nahm. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden wurden zunächst Norbert Heitkamp und Christian Hülshorst für 25-jährige Mitgliedschaft mit der Silbernen, Martin Keller für 40 und Georg Glatzel für 65 Jahre im AMSC mit der Goldenen Ehrennadel des AMSC ausgezeichnet.

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„Rasen statt mähen“ in Lüdinghausen – ACHTUNG: Getunte Gartentechnik!

Rasenmäherrennen haben ihre eigenen Gesetze. Mal davon abgesehen, dass es auf der Strecke dreckiger und spektakulärer zugeht als bei vielen anderen Motorsportveranstaltungen, gibt es eine Besonderheit: Rennsport zum Anfassen.

Vor dem Rennen geht es noch ganz gepflegt zu. Am Vormittag schlendern die ersten Gäste gemütlich auf das Gelände. Gespräche und ein leises Warmlaufen der Motoren sind entlang der Strecke zu hören, Kinder lachen. Die technische Abnahme, der sich alle Fahrzeuge im Abgleich mit dem Reglement unterziehen müssen, kann von allen Anwesenden betrachtet werden. Direkt neben dem Zuschauerbereich befindet sich der Zugang zum Fahrerlager. Der Bereich ist nicht wie in anderen Motorsportarten ein hermetisch abgeriegeltes Areal, sondern für jeden Besucher frei zugänglich.

Während die Boxen woanders High-Tech-Werkstätten sind, bestehen sie hier aus Pavillons, Zelten, Anhängern oder Transportern. Ein kleiner Junge, etwa fünf Jahre alt, läuft von Pavillon zu Pavillon in der Boxengasse und bittet die Fahrer um Autogramme.

Wenn es dann auf der Strecke losgeht sind die Zuschauer ganz nah dran. Bei Rasenmäherrennen haben sie das Renngeschehen jederzeit im Blick. Bei z.B. MotoGP, Formel 1 oder DTM starrt man auf eine Leinwand. Dann schießen die Renner kurz mal an einem vorbei, das war´s. Hier ist das Erlebnis direkter und man sieht alles live und hautnah. Woanders sind die Tickets teuer, hier ist der Eintritt frei!

Jede Menge Medaillen und Pokale

Das ganze Jahr über sind sie auf vielen Bahnen unterwegs und vertreten dort die Farben des Auto- und Motorsportclubs Lüdinghausen. Beim Winterfest wurden die aktiven Fahrer jetzt ebenso geehrt wie die Clubmeister.

„Beim Blick in den vollen Saal freue ich mich schon auf 2020. Gemeinsam haben wir in diesem Jahr alle großen Veranstaltungen gut über die Bühne gebracht“, sagte Karsten Jakobs, Vorsitzender des Auto- und Motorsportclubs ( AMSC ), während des Winterfestes im „Stattstrand“ am Samstag.

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